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tell me worker bee, macht Arbeit denn das Leben süß oder nur den Honig

did you sail across the sun
did you make it to the milky way
to see the lights are faded
and that heaven is overrated

tell me
did the wind sweep you off your feet
did you finally get a chance to dance along the light of day
and head back to the milky way


 

Ich würd echt gerne mehr schreiben aber ich schaffs irgendwie nicht.
Versuch ca. #4 in 1 Jahr:
Montreal ist so la la. Die Stadt ist super, ich bin es weniger. Und so kurz vor der Abreise fragt man sich natürlich, hab ich das beste aus meinem Aufenthalt gemacht, hats mir gefallen, hatte ich Spaß, habe ich neue Leute getroffen, habe ich was gelernt,...? Nein, ja, nein, nein, jein. Ez.

Kein phd für mich, für jeden der diesen blog verfolgt hat, inklusive mir, war das wohl abzusehen. Lieber im Hofer arbeiten als im Labor. Pfuiteufel. Der Plan ist jetzt langzeitarbeitslos sein und vom Staat leben und mein Burnout (das ich inzwischen wirklich glaube zu haben) behandeln lassen. Zuerst einmal ganz lange nix tun. Das hätte ich mir eigentlich schon vor längerer Zeit versprochen.
Und ich seh dann so die Gesichter meiner behinderten, dummen Trampelfamilie vor mir die sagen: "Waaaas vom Staat leben, ein Sozialschmarotzer wie die ganzen Türken die hierher kommen und ein Kind nach dem anderen kriegen??" (Anm. vielleicht sinds inzwischen schon die bösen Flüchtlinge die uns unser Brot wegnehmen) oder "Arbeit macht das Leben süß" oder "Du kannst nicht einfach nix tun, DAS GEHT JA NICHT" - weil du nämlich weißt was ich kann und was nicht, ALLGEMEINPLATZ. Die Schande, einen Schmarotzer in der Familie zu haben, furchtbar. Abgesehen davon, dass ich nicht mehr arbeiten will bzw. das Gefühl habe, nicht mehr arbeiten zu können - es kann eigentlich niemanden aus meiner Familie wundern.
In meinem ganzen Leben konnte ich nie _irgendetwas_ Positives mit Arbeit in Verbindung bringen, außer den Verdienst. Zuerst bemerkt als Kind: Mein gesamtes Umfeld damals, allen voran meine Eltern (und ich kann es ihnen nicht übel nehmen) haben ihr ganzes Leben ungern mit Arbeit verschwendet. Meine ganze Familie, allen "Erwachsenen" die ich als Kind kannte, war Sonntag Abend immer zu weinen zu Mute. Jeder weiß wie scheiße Arbeit ist und trotzdem schickt man seine eigenen Kinder auf den Berufsweg. Wenn einer daherkommt und sagt: Mir ist mein Leben zu kurz um es nur mit Arbeit auszufüllen (denn realistisch hat man mit einem 40 h Job nicht mehr viel vom Leben), dann schreien alle auf. Weil wenn das jeder machen würde.
Ich sag euch jetzt einmal was, es gibt ziemlich viele Dinge die verhindern, dass das jeder macht, wie z.B. Scham, Geiz, Zielstrebigkeit, Depression, Angst, Angst, Angst, Vorteilsbeschaffung. Tut mir leid, mir ist mein Leben wirklich zu kurz. Und meine gesamte Arbeitserfahrung bis jetzt (10 ziemlich verschiedene Jobs und ca. 25 Monate à 40h/Woche) spiegelt nur die Langeweile, Frustration, Anstrengung und Müdigkeit wider, die ich schon aus den Erzählungen davor kannte.
Man kann jetzt natürlich sagen: "du hast noch nicht das Richtige gefunden. Irgendwo da draußen gibt es eine Berufung die dich erfüllt." Daran glaube ich nicht. Erstens weil ich mir absolut nichts vorstellen kann das ich gerne on a regular basis machen würde. Und zweitens weil ich glaube dass selbst der spannendste Job nach 5-10 Jahren langweilig wird; früher, wenn man ihn 40h/Woche betreibt. Beispiel meine Tanzlehrerin Marion. Tanzen war ihr Hobby, ihr Traum, sie hat Tanz studiert, ist Tanzpädagoging geworden und nach 10 Jahren kein Interesse mehr. Aber das muss ich eigentlich nicht mit Beispielen erläutern...
Unsere Vorfahren haben pro Tag durchschnittlich 3h gearbeitet um ihr Essen zu besorgen, zu kochen und maintenance zu betreiben. Es gibt die Theorie dass "der Mensch nicht zu mehr als 3h Arbeit pro Tag gemacht ist". epigenetics?

21.11.15 09:35
 
Letzte Einträge: I am an animal trapped in your hot car, Vienne, t'es une pute et je vais te quitter, yeah it's overwhelming, but what else can we do, Because the mood is



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